Beeriges Körbchen mit Mintay

Ob ich durch die Berrylicious Kollektion zuerst an ein Picknickkörbchen gedacht hab oder erst das Körbchenpotential der Tomatenverpackung gesehen hab, weiß ich gar nicht mehr, aber auf jeden Fall hab ich ebenjene Verpackung dazu recycled.. Oder in diesem Falle eher … Weiterlesen

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Technik – Dienstag #11 – Einband aus Umschlägen

Ich bin ja großer Recyclingfan und zeige heute, wie man für z.B. Albumumschläge einfach alte Großbriefumschlägen und Graupappenreste verwenden kann. Das geht natürlich genauso gut mit frischen Umschlägen, wenn man es außen weiß und schön haben will!

Zuerst habe ich ein altes Blockunterteil, dieses Graupappeteil, das von unten die Seiten schützt und stützt, zurechtgeschnitten. Für mein Beispiel benötigte ich für obendrauf nur ein schmales Stück, aber im Normalfall braucht man einen Deckel,gleichgroß wie die Unterseite und den schmaleren Rücken. Alles im Format, dass einem vorschwebt.

Zuerst lege ich die Teile auf den aufgeschnittenen Umschlag, in meinem Fall passt es schon fast perfekt. Darauf achten, hier einen guten Abstand zum Rand hin zu lassen.

Dann habe ich die Pappteil auf den Umschlag geklebt. Dafür eignet sich gut streichbarer Kleber, ich habe Art Gitter Kleber genommen, der wellt zwar das dünne Umschlagpapier, lässt sich aber super verstreichen und klebt bombig! Das Wellige war mir hier egal, da ich später eh alles mit Designpapier beklebt habe.

Beim Aufkleben ist wichtig, dass die Pappen vollständig mit Kleber bedeckt sind und, dass zwischen den Teilen ein Abstand bleibt, doppelte Dicke der Graupappe hat sich bewährt.

Sind die Teile aufgeklebt, werden die Ecken diagonal abgeschnitten. Lieber nur jeweils in einen Winkel von etwa 30 Grad abschneiden, bei mir war es mit etwa 45 Grad fast zuviel und beinahe hätten die Ecken beim Umfalten nicht mehr überlappt!

Das ist auch gleich der nächste Schritt: die überstehenden Seiten umfalten, mit dem Fingernagel die enstehenden pieksigen Ecken eindrücken, dann wieder öffnen, ganz mit Kleber bestreichen und festkleben.

Nun noch ein Stück eines Umschlages so zurechtschneiden, dass er auf die Innenseite passt. Vollständig mit Kleber bestreichen und aufkleben.

Zum Schluss, wenn alles trocken ist, mit einem Falzbein die Falzstellen zwischen den Pappstücken mit leichtem Druck nachziehen. Nicht zu kräftig, sonst kann das Papier reißen. Nun vorsichtig in Form biegen, die Papierfasern sind flexibel, wenn man sie langsam genug davon überzeugt! Je nach verwendetem Papier kann es auch ganz einfach gehen.

Fertig! Nun kann man nach Belieben mit Designpapier dekorieren, mein fertiges Werk findet ihr hier!